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Das Jahr 2020, im speziellen die letzten 3 Monate verliefen auch für die Kirmesgemeinschaft Gambach anders als geplant. Die weltweite Lage zu Zeiten der Corona-Pandemie sind weitgehend geprägt von Verzicht, Rücksicht und Solidarität. So können wir in Deutschland bisher mit ein wenig stolz auf die bisherige Bewältigung dieser Herausforderung zurückblicken, ohne dabei jene Menschen zu ignorieren, die dennoch ihr Leben lassen mussten oder sich von geliebten Menschen haben verabschieden müssen.

Mit jener Demut und Wachsamkeit gilt es nun die Zeit bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffes zu überbrücken. Leichtsinn obgleich des bisher „milden“ Verlaufes ist hier gleichsam unangebracht wie „Panikmache“ vor einer zweiten Welle. Der von Vorsicht geprägte Kurs seitens unserer Regierung und Behörden betrifft selbstredend auch unsere geliebte Kirmes. Das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August diesen Jahres ist konsequent und richtig, wenn es die Kirmesgemeinschaft nun auch vor eine enorme Herausforderung stellt.

Dem Vorstand, und vermutlich auch der ganzen Dorfgemeinschaft ist natürlich bewusst, dass eine gewohnte Ausrichtung dieser Veranstaltung nicht möglich sein wird. Die Empfehlung seitens der Stadt, die Veranstaltung in Gänze abzusagen, scheint aufgrund der Nähe zu genanntem Stichtag konsequent und nachvollziehbar. Eine Entscheidung seitens der Kirmesgemeinschaft steht dennoch zum Unverständnis manch eines Bürgers noch aus. Die Umsetzung von Hygienebestimmungen sowie der Schutz von Risikogruppen scheint bei solch einer Veranstaltung indes schwierig bis unmöglich.

Der Tatsache geschuldet, dass die Planungen der Kirmesgemeinschaft bereits zu Jahresbeginn weit fortgeschritten waren bedingt nun die Problematik, dass zu Beginn der Corona-Krise bereits alle Verträge geschlossen waren. Da seitens der Behörden zwar Empfehlungen, aber keine Verbote ausgesprochen wurden, drohen der Kirmesgemeinschaft nun im Falle einer jetzigen Absage Vertragsstrafen im 5-stelligen Bereich. Ein Betrag, der die Existenz des noch so jungen Vereins bedrohen würde.

Aus diesem Grund befinden sich die Verantwortlichen der KGG nun im Dialog mit Künstlern und Vertragspartnern. Jenen Menschen, denen es zu dieser Zeit vor allem wirtschaftlich kaum möglich ist Rücksicht auf alle Vertragspartner zu nehmen. So werden wie bei anderen vergleichbaren Veranstaltungen Alternativkonzepte auf Ihre Machbarkeit hin überprüft, zeitgleich mit Vertragspartnern verhandelt und die Lage hinsichtlich der Ausweitung des Veranstaltungsverbotes genauestens beobachtet.

Die Verantwortlichen der Kirmesgemeinschaft Gambach, wie auch Ihre Mitglieder haben sich ihren Start sicherlich anders vorgestellt. Dennoch gilt es diese Herausforderung anzunehmen und unseren Teil im Kampf gegen Corona verantwortungsvoll beizutragen. Auch in Gambach leben eine Vielzahl von Bürgern und Mitgliedern, die der Risikogruppe angehören und uns allen am Herzen liegen.

Das Bestreben der Kirmesgemeinschaft ist nun, einen Weg durch diese Krise zu finden. Dem vorrangigen Ziel der Gesunderhaltung aller Bürger folgend, tut der Vorstand alles ihm Mögliche um zeitnah eine finale Lösung zu finden, die im Besten Fall das Fortbestehen der KGG sicherstellt.